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Dumbach-NEWs, Die kleine bunte Zweimonats-Zeitung, Ausgabe Mai/juni 2013, kostenlos, Titel-Themen: Hermann Schmidt und das Schmuckstück von Oberbibrach - Die Vorschulkinder des Kindergartens "St. Michael-Verein" haben gemalt, was ihnen bei uns zuhause am besten gefällt - Mischlingshündin Kyra lebt - Freu' dich und sei der Frühling - Die unerwartete Begegnung mit den "Nicht-Fischen". Foto: Emil Jenne - Kinder auf dem Bauernhof der Familie Pittner in Haar, Linda und Alina Pittner aus Haar, Lukas Pittner aus Haar und Felix Kaufmann aus Moos
Die Kirchenthumbacher Zeitung Dumbach-NEWs

Die neue Zeitung "Dumbach-NEWs" steht für freien und unabhängigen Journalismus. Die Themen und Texte in diesem Blatt, sowie die Aufmachung sind qualitativ hochwertig, sowie fair und kritisch recherchiert. Die Zeitung ist zugleich eine Art Kunstwerk. Das Format ist klein und quer, weil von einem Querdenker stammend.Wenn Sie jemand einmal fragen sollte: "Was sind eigentlich die Dumbach-NEWs?" Dann antworten Sie am besten: "Die Menschen hier!" Denn es ist eine Zeitung von den Bürgern für die Bürger. Wir selbst sind wie wir sind interessant! Wenn Ihnen ein Thema am Herzen liegen sollte, kommen Sie bitte auf mich zu! Trauen Sie sich! Die Leser freuen sich auf Ihren Beitrag! Mein Tip: Besuchen Sie die Kunstausstellung von Peter Angermann aus Thurndorf: Im Museum Haus Lange, vom 28.04. bis 01.09.2013, Di. bis So. von 11 - 17 Uhr. Wilhelmshofallee 91 in 47800 Krefeld. Emil Jenne. Foto: Herausgeber emil-jenne@verlag-mensch-und-gedanke.de. Diese Zeitungsausgabe wurde gefördert von - Die Veröffentlichung dieser Ausgabe wurde durch kostenpflichtige Inseratwerbung, politische Information oder Beiträge von folgenden Firmen, Vereinen, Parteien oder Personen unterstützt: Bräustüberl der Benediktinerabtei, Benediktinerkloster Andechs * Heber-Bräu, Auerbacher Str. 14, 91281 Kirchenthumbach, Telefon (0 96 47) 92 94 33, http://www.heberbraeu.de * Bäckerei Heitzer, Am Pfarrhof 4, 95519 Schlammersdorf, Telefon (0 92 05) 240, E-Mail: baeckerei.heitzer@t-online.de * Landmetzgerei und Partyservice Kausler, Hauptstr. 17, 95519 Schlammersdorf, Telefon (0 92 05) 277, E-Mail: info@metzgerei-kausler.de * Trendhouse GmbH, Jeans & Sportswear, Hauptstr. 25, 91257 Pegnitz, Tel. (0 92 41) 8602, E-Mail: trendhouse.pegnitz@gmx.de * Hier kann Ihre Adresse stehen, wenn Sie in den Dumbach-NEWs inserieren! Impressum. Herausgeber, Verlag, Redaktion, Produktion, Gestaltung und Anzeigenservice Verlag Mensch und Gedanke. Foto: Emil Jenne - Blühender Bärlauch (Allium ursinum L.)
Freu' dich und sei der Frühling. Faszinierend ist es, dieses Foto. Es zeigt uns eines dieser Wunder der Schöpfung. Wenn wir nur hinsehen. Alles ist im ständigen Wandel. Zwischen den Herbstblättern ragt schon ein Wunder hervor. Es fühlt sich an wie Musik. Als wär' ich eine Violine und der Geigenbogen streicht sanft auf mir. Die Farben und die Schönheit der Wunder, die vor uns liegen, spiegeln auch das Leuchten in uns wider. Auch ich lass' mich immer wieder begrüßen
von dieser Fülle, die uns immerzu anstupst. Seid bitte achtsam! Versteht, wenn ich sage: "Schau' mit Staunen, was vor dir liegt!". Margit Brütting aus Thurndorf. Foto: Emil Jenne - Weißes Waldvögelein Cephalathera damasonium (MILL.) DRUCE. Gott wundert sich bestimmt über uns, weil wir ihn nicht einfach hokuspokuslos und locker selbst alleine umarmen, sondern immer ein kompliziertes heiliges Buch mit teilweise völlig veralteten Texten, eine allzu irdische Organisation, einen Stellvertreter oder Mittler, einen einkonditionierten Ritus oder ein muffiges Gebäude zwischen ihn und uns dazwischen klemmen müssen. Ob das wirklich sinnvoll ist und wie Gott wohl darüber denkt, das weiß ich nicht. Foto: Emil Jenne - Schatten eines Baumes auf dem Rapsfeld
Hermann Schmidt und das Schmuckstück von Oberbibrach. Auf dem Grundstück des Landwirts Josef Hempfling in Oberbibrach stand schon seit über 50 Jahren ein besonders schöner Taubenschlag, der im Laufe der Zeit seinen Glanz eingebüßt hatte. "Er war schon so kaputt, dass ich ihn ganz neu nachbauen musste", . . . Fotos: Emil Jenne - Unten: Der von Hermann Schmidt wieder neu nachgebaute Taubenschlag verschönert das Ortsbild von Oberbibrach Rechts: Hermann Schmidt aus Oberbibrach mit einem selbst gebauten Modell des Taubenschlages
. . . erzählt Hermann Schmidt, der ebenfalls in Oberbibrach zuhause ist und den Taubenschlag für seinen Schwager Hempfling im April 2011 erneuerte. "Es war mein erster Taubenschlag und ich habe - die Betonierung mit eingerechnet - insgesamt ungefähr fünf Wochen dafür gebraucht und teilweise bis zu 12 Stunden am Tag daran gearbeitet", erinnert er sich. Das alte Taubenhäuschen holte er zunächst zu sich nach Hause, zerlegte es in seine einzelnen Bestandteile und baute es schließlich Stück für Stück neu nach, angefangen von unten, bis nach oben zur Spitze, die mit einer Taube aus Messing verziert ist. Schmidt hat alle neuen Teile wieder in den Farben Weiß, Rot, Grün, Gelb und Gold angestrichen und schließlich wurde das zu einem herrlichen Glanzstück erwachte Schmuckstück von Oberbibrach wieder auf das Grundstück seines Schwagers zurückgebracht. "Diesen Winter wusste ich nicht so recht, was ich tun sollte", verrät mir Hermann Schmidt, "deshalb habe ich für mich den selben Taubenschlag nochmal nachgebaut, aber einen ganz kleinen nur!" Fotos: Emil Jenne - Links: Taubenschlag und Kirche in Oberbibrach Rechts: Eine Taube aus Messing ziert die Spitze des Taubenschlages. Werbeinserat Trendhouse Pegnitz, Coole Mode für SIE und IHN! Hauptstr. 25, Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 9.00 - 18.30 Uhr, Sa. 9.00 - 13.00 Uhr, Tel.: (0 92 41) 86 02
Die Vorschulkinder des Kindergartens "St. Michael-Verein" haben gemalt, was ihnen bei uns zuhause am besten gefällt. 1972 haben Eltern in Schlammersdorf den frei gemeinnützigen St. Michael- Verein e. V. zum Betrieb einer Kindertagesstätte ins Leben gerufen. In den Anfangsjahren als Betreuungsstätte für Kin- der ab dem 3. Lebensjahr und derzeit mit einer Kinderkrippe für Mädchen und Buben bis drei Jahre und für Regelkindergartenkinder über drei Jahre bis zum Schulbeginn. Das Gebäude der Kindertagesstätte wurde im Jahr 2010 und teilweise noch bis zum Frühjahr 2011 sowohl energetisch als auch in den Baugewerken umfassend saniert. Warum aber gründet man einen Verein, organisiert das alles, hält Versammlungen ab, beantragt man Fördergelder, leistet freiwillige Helferstunden? Ganz einfach - weil da eben diese netten Kinder sind, die von ihren Eltern über alles geliebt werden. Und die Vorschulkinder des St. Michael-Vereins in Schlammersdorf kommen in dieser Ausgabe der Dumbach-NEWs jetzt ein- mal richtig zu Wort. Sie haben extra für die Leser gemalt, was ihnen bei uns zuhause am besten gefällt. Kontaktadresse: St. Michael-Verein e. V., Bgm.-Wiesnet-Str. 2, 95519 Schlammersdorf. Leiterin: Anita Waletzko Telefon (0 92 05) 332. Träger: Gerhard Hey Telefon: (0 92 05) 707. E-Mail: kiga.schlammersdorf@t-online.de. Mitgemacht haben: Die Leiterin der Kindertagesstätte: Anita Waletzko, Erzieherin. Erzieherin Elisabeth Bock mit den Mädchen und Buben der Schneckengruppe: Lukas aus Grün, Sophie aus Menzlas, Lukas aus Vorbach, Jana aus Oberbibrach, Jörg aus Schlammersdorf, Nico, Jonas, Lena und Emma aus Ernstfeld. Kinderpflegerin Elisabeth Lohner mit den Kindern der Bärengruppe: Jannik aus Vorbach, Selina aus Höflas, Annalena aus Oberbibrach, Marie, Lukas, Hanna und Noah aus Schlammersdorf. Fotos: Emil Jenne
Werbeinserat Frühling bei Heberbräu, Historische Landbrauerei mit Bierkeller, Auerbacher Str. 14, 91281 Kirchenthumbach, www.heberbraeu.de, Mo., Di., Do., Fr. ab 17 Uhr, Samstag, Sonntag ab 14 Uhr, Mittwoch Ruhetag, Emma aus Ernstfeld ist in der Schneckengruppe und sagt: "Mir gefällt, dass wenig Verkehr ist und ich auch auf der Straße Inliner fahren kann."
Lena aus Ernstfeld ist in der Schneckengruppe und sagt: "Mir gefällt der Wald neben unserem Haus." Sophie aus Menzlas ist in der Schneckengruppe und sagt: "Mir gefällt, dass es dort viele nette Leute gibt und sich alle kennen."
Selina aus Höflas ist in der Bärengruppe und sagt: "Ich wohne gerne in Höflas, da ich dort toll reiten kann." Marie aus Schlammersdorf ist in der Bärengruppe und sagt: "Ich wohne gerne in Schlammersdorf, weil ich hier in Ruhe spielen kann."
Werbeinserat Bäckerei Konditorei Heitzer, Heitzer-Plundergebäck! Immer belegt mit den leckersten Früchten der aktuellen Jahreszeit! Am Pfarrhof 4, 95519 Schlammersdorf, Telefon (0 92 05) 240, baeckerei.heitzer@t-online.de. Lukas aus Grün ist in der Schneckengruppe und sagt: "Ich wohne auf der Grün. Mir gefällt dort unser Bauernhof."
Jonas aus Ernstfeld ist in der Schneckengruppe und sagt: "Mir gefällt gut, dass ich mit dem Fahrrad viele Ausflüge machen kann." Lukas aus Vorbach ist in der Schneckengruppe und sagt: "Mir gefällt das Hirschgehege."
Hanna aus Schlammersdorf ist in der Bärengruppe und sagt: "Ich wohne gerne in Schlammersdorf, weil wir dort so einen schönen Spielplatz haben." Annalena aus Oberbibrach ist in der Bärengruppe und sagt: "Ich wohne gerne in Oberbibrach, weil man auf unserer Straße toll Inliner fahren kann."
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Inhaber: Jörg Kausler, Party-Service, Firmenfeier, Familienfeste, Platten-Service, Präsentkörbe, Verleih-Service, Hauptstr. 17, 95519 Schlammersdorf, Telefon/Party-Notruf: 09205-277, Fax: 09205-473, info@Landmetzgerei-Kausler.de, www.partyservice-kausler.de. Nico aus Ernstfeld ist in der Schneckengruppe und sagt: "Ich wohne in Ernstfeld. Dort kann ich mit meinem Hund spazieren gehen. Das gefällt mir am besten."
Jana aus Oberbibrach ist in der Schneckengruppe und sagt: "Mir gefällt unser Spielplatz am besten." Jörg aus Schlammersdorf ist in der Schneckengruppe und sagt: "Mir gefällt unser schöner Kindergarten und dass ich gleich daneben wohne."
Noah aus Schlammersdorf ist in der 
Bärengruppe und sagt: "Ich wohne gerne in Schlammersdorf, da man bei uns auf der Straße toll (Tret-)Bulldog fahren kann." Jannik aus Vorbach ist in der Bärengruppe und sagt: "Ich gehe hier gerne mit meiner Familie im Wald spazieren."
Der Lukas von der Bärengruppe wohnt in Schlammersdorf und war mit den Eltern am Fotografietag leider schon im Osterurlaub. Deshalb haben wir kein Foto von ihm. Aber sein Bild können wir zeigen! Werbeinserat Bräustüberl Benediktinerabtei Andechs. Ein lieber Gruß in die Oberpfalz von Deinen Freunden aus Andechs!
Ich gehe entlang. Was sie wohl denken? Was sie wohl denken, was ich denke? Denken sie oder fühlen sie mich? Denken sie noch oder urteilen sie schon? Kleider machen Leute. Im Winter, da sind wir alle gleich,
alle eingemummt - nicht einmal die Hände werden der Kälte gezeigt. Da sind wir gleich, die Frauen und ich, da passe ich in die Gesellschaft. Aber im Sommer,
im Sommer bin ich seltsam, da passe ich nicht in das Bild der emanzipierten, freien, deutschen Frau. Bemitleidenswert für die einen, desintegrativ für die anderen. Auf jeden Fall seltsam für alle. Meine Bedeckung ist die Deckung für mich und meine Ideale, die Wahrung meiner Identität. Unwichtig sind Äußerlichkeiten, was zählt ist Inhalt! Nicht nur in der Kleidung - auch in den Worten. Von manchen beneidet, denn der BMI zählt für mich nicht. Schon froh ist das Gegenüber, wenn es mich deutsch sprechend antrifft. Erstaunt, wenn es mehr findet als Sprache. Wer dies erfahren will, muss etwas mehr Zeit aufwenden als einen bloßen Blick. Überwunden werden muss die Angst vor dem außergewöhnlichen Fremden. Als eine Fremde von hier bin ich eine von Ihnen - sie wissen es nur noch nicht. Ihr Unverständnis verstehe ich. Jedes Wunder dauert drei Tage. Die 'Dumbacher Frau mit dem Schleier S. Yagoub. Hinweis: Die Verfasserin dieses Textes stammt ursprünglich aus einer Schlammersdorfer Familie, studierte in Bayreuth geografische Entwicklungsforschung und war dann zwei Jahre in Ägypten. Ihr Mann kommt aus Algerien und ist Ingenieur. Zur Zeit lebt sie in Kirchenthumbach, ist so wie- der näher bei ihrer Familie und beginnt dieses Jahr ein Studium der interkulturellen Germanistik in Bayreuth. Die Autorin trägt als Muslima ein Kopftuch und erzählt: "Bisher waren alle sehr nett zu mir. Die meisten haben mich gut aufgenommen. Was ich mir wünschen würde, dass die Menschen dem Fremden mit Dialog begegnen."
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Pepsites Websites, Full Service Werbeagentur, Pepsites verwirklicht websites! Mischlingshündin Kyra lebt. Fotos: Emil Jenne. Eine sachlich-nüchterne Beschreibung gibt Auskunft über den Hund. Name: Kyra. Rasse: Mischling. Geboren: Ca. Mitte 2009. Weiter unten heißt es schließlich: "Ich war die Nummer 2012-153 in der Tötung in Vincovci". Dieser Ort liegt in Kroatien. Dort . . . Foto: Die glückliche Mischlingshündin Kyra aus Kroatien hatte Glück und fand ein tiergerechtes Zuhause in Tagmanns
. . . ist eine von den vielen TierTötungsstationen, die es im Ausland gibt, in denen grausame Bedingungen vorherrschen. Beispiele: Zwinger haben kein Dach, werden im Winter mit kaltem Wasser ausgespritzt, die Tiere noch innen, frieren am Betonboden fest. Hunde und Katzen werden nicht gefüttert. Vegetierende, kranke, sterbende Tiere neben halbverwesten Kadavern. Lebende Welpen werden einfach in der Mülltonne entsorgt. Tiere haben dort keinen Wert und keinen Schutz. Auch Kyra saß bereits nummeriert im Käfig für die Tötung - doch sie wurde gerettet! Das kam so: Edith Venzl und Karl Albersdörfer aus Tagmanns sind begeisterte Hundebesitzer. Im September 2012 starb mit zehn Jahren ihr  Schäferhundmischlingsweibchen namens Sandy an einem Lebergefäßtumor. Edith Venzl erzählt: "Zuerst wollten wir keinen Hund mehr. Die Sandy war so brav. So ein liebes Tier bekommen wir nicht mehr." Doch kurz vor Weihnachten waren die beiden hinterbliebenen . . . Fotos: Oben: Kyra sitzt tagsüber in den Wintermonaten gerne im Körbchen neben dem Heizkörper Rechts: Die vor der Tötung gerettete Kyra mit Frauchen Edith Venzl und Herrchen Karl Albersdörfer im neuen Zuhause in Tagmanns
. . . Hundehalter wieder soweit und suchten zunächst in Tierheimen nach einem neuen Schützling. Im Internet entdeckten sie dann die Tierschutzorganisation Tierwald e. V., ein Verein, der Tiere im Ausland vor der Tötung rettet, sie nach Deutschland holt und an tierfreundliche und tiergerechte Hundehalter vermittelt. Die Familie Venzl-Albersdörfer schlossen einen Tierschutzvertrag ab, Kyra kam von einer Pflegestelle nach Tagmanns und schon waren alle drei sehr glücklich. Edith Venzl berichtet freudig: "Kyras Schlafhöhle ist seit ihrem ersten Tag bei uns in der Ecke unter der Esszimmerbank. Tagsüber ist sie im Winter gerne im Körbchen neben dem Heizkörper im Wohnzimmer. Anfangs hat sie gar nicht gespielt, doch die Lebensfreude kehrt langsam wieder, denn sie macht neuerdings richtige Luftsprünge!" Karl Albersdörfer ist ebenso begeistert: "Zuerst wollte sie nicht ins Auto, aber  jetzt fährt sie am liebsten mit dem Jeep mit, im Gelände umeinander." Beide sind sich sicher: "Mia gebert'n S' nimma her!" Foto: Kyra liebt es, mit Herrchen Karl im Jeep mitzufahren, insbesondere im Gelände. Werbeinserat Tierwald e. V., www.tierwald.de, Telefon: +49 / (0)176 - 70 87 82 60, email: tierwaldmail@aol.com, facebook: 
www.facebook.com/groups/tierwald, adoptieren statt kaufen.
Erlebnisse in der Fränkischen Schweiz - Die unerwartete Begegnung mit den "Nicht-Fischen" An einem sonnigen Tag im beginnenden Monat Mai war ich einst im Naturpark Fränkische Schweiz mit meinem Fotoapparat unterwegs. An die- sem Nachmittag erkundete ich eine Naturecke, deren genaue Lage ich nicht näher angeben möchte. Ich fotografierte einen Bauernhof, Sträucher, Wiesenblumen und stolperte in einem unheimlich wirkenden Fichtenwald herum. Obwohl er von Menschenhand über die Jahrhunderte hinweg mit gestaltet wurde, wirkte er auf mich wie ein wilder Urwald. Ein kleiner Bach schlängelte sich zwischen schief gewachsenen Bäumen hindurch. Bizarre Wurzeln, sperrige Äste und umgefallene Stämme in dem bräunlich gefärbten Bachbett machten diesen Ort zum verwunschenen Zauberwald. Als aufmerksamer und achtsamer Naturfotograf bewegte ich mich wie immer ganz vorsichtig auf diesem heiligen Boden. Denn mit jedem Schritt trete ich auf Materialien und Lebewesen, die wegen meines Vorwärtsschreitens leiden müssen und Gott um Hilfe und Trost anrufen. Manchmal sind sie es, die leiden - manchmal bin ich es. Wir durchleben dieselbe Welt. Fotos: Emil Jenne. Links: Bach in einem Fichtenwald im Naturpark Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst Rechts: Rote Pestwurz Petasites hybridus (L.) G., M. & SCH.
Ich konzentriere mich darauf, in der Natur möglichst nur dort hinzutreten, wo ich möglichst wenig zerstöre. Und notfalls gehe ich nicht weiter. Bleibe auf Abstand. Denn ich bin mir bewusst, dass es immer wieder gut getarnte oder sehr kleine Pflanzen und Tiere gibt, die ich versehentlich verletzen oder töten könnte, weil ich gar nicht weiß, dass es sie gibt und ich deshalb kein Auge dafür haben könnte. Ein kleiner Schwarm Aitel schwamm vorsichtig in einer Senke des Gewässers hin und her. Hie und da waren sie ganz verschwunden, suchten Deckung im Dunklen unter den Wurzeln. Ich ging weiter. An einer 10 bis 15 cm seichten Stelle des langsam fließenden Gewässers, die mit Sand und maximal handgroßen Steinen angefüllt war, erkannte ich kreisförmige Wellenbewegungen an der Wasseroberfläche und sah mir das dann etwas genauer an. Noch nie zuvor in meinem 50-jährigen Leben hatte ich irgendwo lebende Bachneunaugen gesehen! Jetzt schon! Der wissenschaftliche Na- me lautet Lampetra planeri (BLOCH, 1784). Es sind keine Fische, denn Neunaugen (Petromyzontida) sind eine eigene Klasse in der Überklasse der Petromyzontomorphi, die wiederum im Unterstamm der Wirbeltiere eingegliedert sind. Der Grund dafür: Sie haben keinen Kiefer wie die Knochenfische, sondern zwei Platten mit Zähnen sowie eine Mundscheibe mit Lippenzähnen. Ein Auge, eine Nasengrube und 7 Kiemenöffnungen auf jeder Seite führten zur Namensgebung "Neunauge". Foto: Ein Aitel (Döbel) schwimmt scheu und langsam zwischen schattigen und sonnigen Bereichen im Bach umher. Foto: Laichende Bachneunaugen umschlängeln ihre hinteren Enden im Liebesrausch und wirbeln dabei Sandkörner hoch
Drei bis fünf Jahre lebt es als Larve (Querder) und filtert Schwebteilchen aus dem Wasser. Danach verwandelt die Larve sich, beginnend im Herbst, innerhalb von einem Jahr in ein "erwachsenes" Neunauge, um zu laichen. Ich durfte an diesem Tag zufällig Beobachter so eines Laichgeschehens sein. Die erwachsenen Neunaugen nehmen keine Nahrung mehr auf. Sie schmarotzen auch nicht an anderen Fischarten, sind also keine Blut saugenden Fischschädlinge! Mein Rückweg zum Auto war geschmückt mit den Wildblumen des Waldes. Fotos: Links: Ein laichendes Bachneunauge saugt sich an einem Stein fest Rechts: Eine Gruppe laichender Bachneunaugen in einem Bachbett im Naturpark Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst
Fotos - Wildpflanzen im Wald: Oben links: Schuppenwurz Lathraea squamaria L. Oben rechts: Busch-Windröschen Anemone nemorosa L. Unten links: Scharbockskraut Ranunculus ficaria L. Unten rechts: Wald-Sauerklee Oxalis acetosella L. Werbeinserat Verlag Mensch und Gedanke. Jedes Foto oder jedes Fotogemälde von mir sind reine Einzelstücke - die Auflage ist immer nur 1 Stück! Räume stilvoll aufwerten mit Fotos oder Fotokunstgemälden von Emil Jenne. Keine Bilder von der Stange! Preise je nach Motiv, Größe und Umfang ab 125,00 Euro. Breite 80 cm x Höhe 27 cm. "Jahrelang wanderte ich durch den Naturpark Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst, immer mit dem Fotoapparat in der Hand. Ich sah vieles, was sonst niemand sieht. Ich besuchte verlassene Orte, an denen selten jemand ist. Ich fand die Schönheit und Hässlichkeit der Welt. Mit einem meiner Kunstwerke kommt dieser faszinierende Naturpark hautnah zu Ihnen nach Hause". 1. Persönlichen Kontakt zum Künstler aufnehmen (Tel./E-Mail). 2. Gewünschtes Format und Art (Foto/Fotogemälde) nennen. 3. Motiv aus Zehntausenden von Fotos am PC auswählen. 4. Preisfestsetzung, Bestellung und Lieferung. emil-jenne@fotograf-jenne.de - Telefon (0 96 47) 92 87 36 0

Dumbach-NEWs, Die kleine bunte Zweimonats-Zeitung, Ausgabe Mai/Juni 2013, kostenlos

Titel-Foto/Fotocollage: Emil Jenne - Vorschulkinder des St. Michael-Vereins Schlammersdorf

Die Kirchenthumbacher Zeitung Dumbach-NEWs

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Foto: Herausgeber emil-jenne@verlag-mensch-und-gedanke.de

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Bräustüberl der Benediktinerabtei, Benediktinerkloster Andechs
Heber-Bräu, Auerbacher Str. 14, 91281 Kirchenthumbach, Telefon (0 96 47) 92 94 33, http://www.heberbraeu.de
Bäckerei Heitzer, Am Pfarrhof 4, 95519 Schlammersdorf, Telefon (0 92 05) 240, E-Mail: baeckerei.heitzer@t-online.de
Landmetzgerei und Partyservice Kausler, Hauptstr. 17, 95519 Schlammersdorf, Telefon (0 92 05) 277, E-Mail: info@metzgerei-kausler.de
Trendhouse GmbH, Jeans & Sportswear, Hauptstr. 25, 91257 Pegnitz, Tel. (0 92 41) 8602, E-Mail: trendhouse.pegnitz@gmx.de
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Herausgeber, Verlag, Redaktion, Produktion, Gestaltung und Anzeigenservice

Verlag Mensch und Gedanke
Inhaber Emil Jenne
Schloßstr. 20
91281 Kirchenthumbach
Telefon/Fax: (0 96 47) 92 87 36-0
E-Mail: emil-jenne@verlag-mensch-und-gedanke.de

Inserat-/PR-Preise (inkl. 19% USt)

1 Spalte (B 42,7 x H 95 mm) 37,00 Euro
2 Spalten (B 90,3 x H 95 mm) 47,00 Euro
Ganze Seite (B 138 x H 95 mm oder Vollseite Postkarte quer) oder Public Relation Beiträge je Seite 55,00 Euro (inkl. Recherche/Fotogr.)

Gebiet, Ausgabe und Auflage

Alle zwei Monate 2500 Exemplare, davon landen 2100 Stück direkt in den Briefkästen des Gemeindegebietes Kirchenthumbach-Schlammersdorf-Vorbach, der Rest wird ausgelegt

Foto: Emil Jenne - Blühender Bärlauch (Allium ursinum L.)

Freu' dich und sei der Frühling

Faszinierend ist es, dieses Foto.
Es zeigt uns eines dieser Wunder der Schöpfung.
Wenn wir nur hinsehen.
Alles ist im ständigen Wandel.

Zwischen den Herbstblättern ragt schon ein Wunder hervor.
Es fühlt sich an wie Musik.
Als wär' ich eine Violine
und der Geigenbogen streicht sanft auf mir.

Die Farben und die Schönheit der Wunder, die vor uns liegen,
spiegeln auch das Leuchten in uns wider.
Auch ich lass' mich immer wieder begrüßen
von dieser Fülle, die uns immerzu anstupst.

Seid bitte achtsam!
Versteht, wenn ich sage:
"Schau' mit Staunen, was vor dir liegt!"

Margit Brütting aus Thurndorf

Foto: Emil Jenne - Weißes Waldvögelein Cephalathera damasonium (MILL.) DRUCE

Gott wundert sich bestimmt über uns

Gott wundert sich bestimmt über uns, weil wir ihn nicht einfach hokuspokuslos und locker selbst alleine umarmen, sondern immer ein kompliziertes heiliges Buch mit teilweise völlig veralteten Texten, eine allzu irdische Organisation, einen Stellvertreter oder Mittler, einen einkonditionierten Ritus oder ein muffiges Gebäude zwischen ihn und uns dazwischen klemmen müssen. Ob das wirklich sinnvoll ist und wie Gott wohl darüber denkt, das weiß ich nicht. Emil Jenne

Foto: Emil Jenne - Schatten eines Baumes auf dem Rapsfeld

Hermann Schmidt und das Schmuckstück von Oberbibrach

Auf dem Grundstück des Landwirts Josef Hempfling in Oberbibrach stand schon seit über 50 Jahren ein besonders schöner Taubenschlag, der im Laufe der Zeit seinen Glanz eingebüßt hatte. "Er war schon so kaputt, dass ich ihn ganz neu nachbauen musste", erzählt Hermann Schmidt, der ebenfalls in Oberbibrach zuhause ist und den Taubenschlag für seinen Schwager Hempfling im April 2011 erneuerte. "Es war mein erster Taubenschlag und ich habe - die Betonierung mit eingerechnet - insgesamt ungefähr fünf Wochen dafür gebraucht und teilweise bis zu 12 Stunden am Tag daran gearbeitet", erinnert er sich. Das alte Taubenhäuschen holte er zunächst zu sich nach Hause, zerlegte es in seine einzelnen Bestandteile und baute es schließlich Stück für Stück neu nach, angefangen von unten, bis nach oben zur Spitze, die mit einer Taube aus Messing verziert ist. Schmidt hat alle neuen Teile wieder in den Farben Weiß, Rot, Grün, Gelb und Gold angestrichen und schließlich wurde das zu einem herrlichen Glanzstück erwachte Schmuckstück von Oberbibrach wieder auf das Grundstück seines Schwagers zurückgebracht. "Diesen Winter wusste ich nicht so recht, was ich tun sollte", verrät mir Hermann Schmidt, "deshalb habe ich für mich den selben Taubenschlag nochmal nachgebaut, aber einen ganz kleinen nur!"

Fotos: Emil Jenne - Der von Hermann Schmidt wieder neu nachgebaute Taubenschlag verschönert das Ortsbild von Oberbibrach - Hermann Schmidt aus Oberbibrach mit einem selbst gebauten Modell des Taubenschlages - Taubenschlag und Kirche in Oberbibrach - Eine Taube aus Messing ziert die Spitze des Taubenschlages

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Trendhouse GmbH Pegnitz

Coole Mode für SIE und IHN!
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Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 9.00 - 18.30 Uhr
Sa. 9.00 - 13.00 Uhr
Tel.: (0 92 41) 86 02

Die Vorschulkinder des Kindergartens "St. Michael-Verein" haben gemalt, was ihnen bei uns zuhause am besten gefällt

1972 haben Eltern in Schlammersdorf den frei gemeinnützigen St. Michael- Verein e. V. zum Betrieb einer Kindertagesstätte ins Leben gerufen. In den Anfangsjahren als Betreuungsstätte für Kin- der ab dem 3. Lebensjahr und derzeit mit einer Kinderkrippe für Mädchen und Buben bis drei Jahre und für Regelkindergartenkinder über drei Jahre bis zum Schulbeginn. Das Gebäude der Kindertagesstätte wurde im Jahr 2010 und teilweise noch bis zum Frühjahr 2011 sowohl energetisch als auch in den Baugewerken umfassend saniert. Warum aber gründet man einen Verein, organisiert das alles, hält Versammlungen ab, beantragt man Fördergelder, leistet freiwillige Helferstunden? Ganz einfach - weil da eben diese netten Kinder sind, die von ihren Eltern über alles geliebt werden. Und die Vorschulkinder des St. Michael-Vereins in Schlammersdorf kommen in dieser Ausgabe der Dumbach-NEWs jetzt ein- mal richtig zu Wort. Sie haben extra für die Leser gemalt, was ihnen bei uns zuhause am besten gefällt.

Kontaktadresse: St. Michael-Verein e. V., Bgm.-Wiesnet-Str. 2, 95519 Schlammersdorf
Leiterin: Anita Waletzko Telefon (0 92 05) 332 - Träger: Gerhard Hey Telefon: (0 92 05) 707
E-Mail: kiga.schlammersdorf@t-online.de

Mitgemacht haben: Die Leiterin der Kindertagesstätte: Anita Waletzko, Erzieherin. Erzieherin Elisabeth Bock mit den Mädchen und Buben der Schneckengruppe: Lukas aus Grün, Sophie aus Menzlas, Lukas aus Vorbach, Jana aus Oberbibrach, Jörg aus Schlammersdorf, Nico, Jonas, Lena und Emma aus Ernstfeld. Kinderpflegerin Elisabeth Lohner mit den Kindern der Bärengruppe: Jannik aus Vorbach, Selina aus Höflas, Annalena aus Oberbibrach, Marie, Lukas, Hanna und Noah aus Schlammersdorf.

Fotos: Emil Jenne

Emma aus Ernstfeld ist in der Schneckengruppe und sagt: "Mir gefällt, dass wenig Verkehr ist und ich auch auf der Straße Inliner fahren kann."

Lena aus Ernstfeld ist in der Schneckengruppe und sagt: "Mir gefällt der Wald neben unserem Haus."

Sophie aus Menzlas ist in der Schneckengruppe und sagt: "Mir gefällt, dass es dort viele nette Leute gibt und sich alle kennen."

Selina aus Höflas ist in der Bärengruppe und sagt: "Ich wohne gerne in Höflas, da ich dort toll reiten kann."

Marie aus Schlammersdorf ist in der Bärengruppe und sagt: "Ich wohne gerne in Schlammersdorf, weil ich hier in Ruhe spielen kann."

Lukas aus Grün ist in der Schneckengruppe und sagt: "Ich wohne auf der Grün. Mir gefällt dort unser Bauernhof."

Jonas aus Ernstfeld ist in der Schneckengruppe und sagt: "Mir gefällt gut, dass ich mit dem Fahrrad viele Ausflüge machen kann."

Lukas aus Vorbach ist in der Schneckengruppe und sagt: "Mir gefällt das Hirschgehege."

Hanna aus Schlammersdorf ist in der Bärengruppe und sagt: "Ich wohne gerne in Schlammersdorf, weil wir dort so einen schönen Spielplatz haben."

Annalena aus Oberbibrach ist in der Bärengruppe und sagt: "Ich wohne gerne in Oberbibrach, weil man auf unserer Straße toll Inliner fahren kann."

Nico aus Ernstfeld ist in der Schneckengruppe und sagt: "Ich wohne in Ernstfeld. Dort kann ich mit meinem Hund spazieren gehen. Das gefällt mir am besten."

Jana aus Oberbibrach ist in der Schneckengruppe und sagt: "Mir gefällt unser Spielplatz am besten."

Jörg aus Schlammersdorf ist in der Schneckengruppe und sagt: "Mir gefällt unser schöner Kindergarten und dass ich gleich daneben wohne."

Noah aus Schlammersdorf ist in der Bärengruppe und sagt: "Ich wohne gerne in Schlammersdorf, da man bei uns auf der Straße toll (Tret-)Bulldog fahren kann."

Jannik aus Vorbach ist in der Bärengruppe und sagt: "Ich gehe hier gerne mit meiner Familie im Wald spazieren."

Der Lukas von der Bärengruppe wohnt in Schlammersdorf und war mit den Eltern am Fotografietag leider schon im Osterurlaub. Deshalb haben wir kein Foto von ihm. Aber sein Bild können wir zeigen!

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Frühling bei Heberbräu

Historische Landbrauerei mit Bierkeller
Auerbacher Str. 14, 91281 Kirchenthumbach
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Mo., Di., Do., Fr. ab 17 Uhr, Samstag, Sonntag ab 14 Uhr, Mittwoch Ruhetag

Bäckerei Konditorei Heitzer

Am Pfarrhof 4, 95519 Schlammersdorf
Telefon (0 92 05) 240
baeckerei.heitzer@t-online.de

Heitzer-Plundergebäck! Immer belegt mit den leckersten Früchten der aktuellen Jahreszeit!

Landmetzgerei Kausler

Inhaber: Jörg Kausler
Party-Service, Firmenfeier, Familienfeste, Platten-Service, Präsentkörbe, Verleih-Service
Hauptstr. 17, 95519 Schlammersdorf
Telefon/Party-Notruf: 09205-277, Fax: 09205-473
info@Landmetzgerei-Kausler.de, www.partyservice-kausler.de

Bräustüberl Benediktinerabtei Andechs

Ein lieber Gruß in die Oberpfalz von Deinen Freunden aus Andechs!

Ich gehe entlang

Ich gehe entlang.
Was sie wohl denken?
Was sie wohl denken, was ich denke?

Denken sie oder fühlen sie mich?
Denken sie noch oder urteilen sie schon?

Kleider machen Leute.
Im Winter, da sind wir alle gleich,
alle eingemummt - nicht einmal die Hände werden der Kälte gezeigt.
Da sind wir gleich, die Frauen und ich,
da passe ich in die Gesellschaft.

Aber im Sommer,
im Sommer bin ich seltsam,
da passe ich nicht in das Bild
der emanzipierten, freien, deutschen Frau.

Bemitleidenswert für die einen,
desintegrativ für die anderen.
Auf jeden Fall seltsam für alle.

Meine Bedeckung ist die Deckung
für mich und meine Ideale,
die Wahrung meiner Identität.

Unwichtig sind Äußerlichkeiten,
was zählt ist Inhalt!

Nicht nur in der Kleidung -
auch in den Worten.

Von manchen beneidet,
denn der BMI zählt für mich nicht.
Schon froh ist das Gegenüber,
wenn es mich deutsch sprechend antrifft.
Erstaunt, wenn es mehr findet als Sprache.

Wer dies erfahren will,
muss etwas mehr Zeit aufwenden
als einen bloßen Blick.

Überwunden werden muss die Angst
vor dem außergewöhnlichen Fremden.

Als eine Fremde von hier
bin ich eine von Ihnen -
sie wissen es nur noch nicht.

Ihr Unverständnis verstehe ich.
Jedes Wunder dauert drei Tage.

Die 'Dumbacher Frau mit dem Schleier S. Yagoub

Hinweis: Die Verfasserin dieses Textes stammt ursprünglich aus einer Schlammersdorfer Familie, studierte in Bayreuth geografische Entwicklungsforschung und war dann zwei Jahre in Ägypten. Ihr Mann kommt aus Algerien und ist Ingenieur. Zur Zeit lebt sie in Kirchenthumbach, ist so wie- der näher bei ihrer Familie und beginnt dieses Jahr ein Studium der interkulturellen Germanistik in Bayreuth. Die Autorin trägt als Muslima ein Kopftuch und erzählt: "Bisher waren alle sehr nett zu mir. Die meisten haben mich gut aufgenommen. Was ich mir wünschen würde, dass die Menschen dem Fremden mit Dialog begegnen."

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Mischlingshündin Kyra lebt

Eine sachlich-nüchterne Beschreibung gibt Auskunft über den Hund. Name: Kyra. Rasse: Mischling. Geboren: Ca. Mitte 2009. Weiter unten heißt es schließlich: "Ich war die Nummer 2012-153 in der Tötung in Vincovci". Dieser Ort liegt in Kroatien. Dort ist eine von den vielen TierTötungsstationen, die es im Ausland gibt, in denen grausame Bedingungen vorherrschen. Beispiele: Zwinger haben kein Dach, werden im Winter mit kaltem Wasser ausgespritzt, die Tiere noch innen, frieren am Betonboden fest. Hunde und Katzen werden nicht gefüttert. Vegetierende, kranke, sterbende Tiere neben halbverwesten Kadavern. Lebende Welpen werden einfach in der Mülltonne entsorgt. Tiere haben dort keinen Wert und keinen Schutz. Auch Kyra saß bereits nummeriert im Käfig für die Tötung - doch sie wurde gerettet! Das kam so: Edith Venzl und Karl Albersdörfer aus Tagmanns sind begeisterte Hundebesitzer. Im September 2012 starb mit zehn Jahren ihr Schäferhundmischlingsweibchen namens Sandy an einem Lebergefäßtumor. Edith Venzl erzählt: "Zuerst wollten wir keinen Hund mehr. Die Sandy war so brav. So ein liebes Tier bekommen wir nicht mehr." Doch kurz vor Weihnachten waren die beiden hinterbliebenen Hundehalter wieder soweit und suchten zunächst in Tierheimen nach einem neuen Schützling. Im Internet entdeckten sie dann die Tierschutzorganisation Tierwald e. V., ein Verein, der Tiere im Ausland vor der Tötung rettet, sie nach Deutschland holt und an tierfreundliche und tiergerechte Hundehalter vermittelt. Die Familie Venzl-Albersdörfer schlossen einen Tierschutzvertrag ab, Kyra kam von einer Pflegestelle nach Tagmanns und schon waren alle drei sehr glücklich. Edith Venzl berichtet freudig: "Kyras Schlafhöhle ist seit ihrem ersten Tag bei uns in der Ecke unter der Esszimmerbank. Tagsüber ist sie im Winter gerne im Körbchen neben dem Heizkörper im Wohnzimmer. Anfangs hat sie gar nicht gespielt, doch die Lebensfreude kehrt langsam wieder, denn sie macht neuerdings richtige Luftsprünge!" Karl Albersdörfer ist ebenso begeistert: "Zuerst wollte sie nicht ins Auto, aber jetzt fährt sie am liebsten mit dem Jeep mit, im Gelände umeinander." Beide sind sich sicher: "Mia gebert'n S' nimma her!"

Fotos: Emil Jenne - Die glückliche Mischlingshündin Kyra aus Kroatien hatte Glück und fand ein tiergerechtes Zuhause in Tagmanns - Kyra sitzt tagsüber in den Wintermonaten gerne im Körbchen neben dem Heizkörper - Die vor der Tötung gerettete Kyra mit Frauchen Edith Venzl und Herrchen Karl Albersdörfer im neuen Zuhause in Tagmanns - Kyra liebt es, mit Herrchen Karl im Jeep mitzufahren, insbesondere im Gelände

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Tierwald e. V.

www.tierwald.de, Telefon: +49 / (0)176 - 70 87 82 60, email: tierwaldmail@aol.com
facebook: www.facebook.com/groups/tierwald
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Erlebnisse in der Fränkischen Schweiz - Die unerwartete Begegnung mit den "Nicht-Fischen"

An einem sonnigen Tag im beginnenden Monat Mai war ich einst im Naturpark Fränkische Schweiz mit meinem Fotoapparat unterwegs. An die- sem Nachmittag erkundete ich eine Naturecke, deren genaue Lage ich nicht näher angeben möchte. Ich fotografierte einen Bauernhof, Sträucher, Wiesenblumen und stolperte in einem unheimlich wirkenden Fichtenwald herum. Obwohl er von Menschenhand über die Jahrhunderte hinweg mit gestaltet wurde, wirkte er auf mich wie ein wilder Urwald. Ein kleiner Bach schlängelte sich zwischen schief gewachsenen Bäumen hindurch. Bizarre Wurzeln, sperrige Äste und umgefallene Stämme in dem bräunlich gefärbten Bachbett machten diesen Ort zum verwunschenen Zauberwald. Als aufmerksamer und achtsamer Naturfotograf bewegte ich mich wie immer ganz vorsichtig auf diesem heiligen Boden. Denn mit jedem Schritt trete ich auf Materialien und Lebewesen, die wegen meines Vorwärtsschreitens leiden müssen und Gott um Hilfe und Trost anrufen. Manchmal sind sie es, die leiden - manchmal bin ich es. Wir durchleben dieselbe Welt. Ich konzentriere mich darauf, in der Natur möglichst nur dort hinzutreten, wo ich möglichst wenig zerstöre. Und notfalls gehe ich nicht weiter. Bleibe auf Abstand. Denn ich bin mir bewusst, dass es immer wieder gut getarnte oder sehr kleine Pflanzen und Tiere gibt, die ich versehentlich verletzen oder töten könnte, weil ich gar nicht weiß, dass es sie gibt und ich deshalb kein Auge dafür haben könnte. Ein kleiner Schwarm Aitel schwamm vorsichtig in einer Senke des Gewässers hin und her. Hie und da waren sie ganz verschwunden, suchten Deckung im Dunklen unter den Wurzeln. Ich ging weiter. An einer 10 bis 15 cm seichten Stelle des langsam fließenden Gewässers, die mit Sand und maximal handgroßen Steinen angefüllt war, erkannte ich kreisförmige Wellenbewegungen an der Wasseroberfläche und sah mir das dann etwas genauer an. Noch nie zuvor in meinem 50-jährigen Leben hatte ich irgendwo lebende Bachneunaugen gesehen! Jetzt schon! Der wissenschaftliche Na- me lautet Lampetra planeri (BLOCH, 1784). Es sind keine Fische, denn Neunaugen (Petromyzontida) sind eine eigene Klasse in der Überklasse der Petromyzontomorphi, die wiederum im Unterstamm der Wirbeltiere eingegliedert sind. Der Grund dafür: Sie haben keinen Kiefer wie die Knochenfische, sondern zwei Platten mit Zähnen sowie eine Mundscheibe mit Lippenzähnen. Ein Auge, eine Nasengrube und 7 Kiemenöffnungen auf jeder Seite führten zur Namensgebung "Neunauge". Drei bis fünf Jahre lebt es als Larve (Querder) und filtert Schwebteilchen aus dem Wasser. Danach verwandelt die Larve sich, beginnend im Herbst, innerhalb von einem Jahr in ein "erwachsenes" Neunauge, um zu laichen. Ich durfte an diesem Tag zufällig Beobachter so eines Laichgeschehens sein. Die erwachsenen Neunaugen nehmen keine Nahrung mehr auf. Sie schmarotzen auch nicht an anderen Fischarten, sind also keine Blut saugenden Fischschädlinge! Mein Rückweg zum Auto war geschmückt mit den Wildblumen des Waldes.

Fotos: Emil Jenne - Bach in einem Fichtenwald im Naturpark Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst - Rote Pestwurz Petasites hybridus (L.) G., M. & SCH. - Ein Aitel (Döbel) schwimmt scheu und langsam zwischen schattigen und sonnigen Bereichen im Bach umher - Laichende Bachneunaugen umschlängeln ihre hinteren Enden im Liebesrausch und wirbeln dabei Sandkörner hoch - Ein laichendes Bachneunauge saugt sich an einem Stein fest Rechts: Eine Gruppe laichender Bachneunaugen in einem Bachbett im Naturpark Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst - Wildpflanzen im Wald: Schuppenwurz Lathraea squamaria L., Busch-Windröschen Anemone nemorosa L., Scharbockskraut Ranunculus ficaria L., Wald-Sauerklee Oxalis acetosella L.

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Verlag Mensch und Gedanke

Jedes Foto oder jedes Fotogemälde von mir sind reine Einzelstücke - die Auflage ist immer nur 1 Stück! Räume stilvoll aufwerten mit Fotos oder Fotokunstgemälden von Emil Jenne. Keine Bilder von der Stange! Preise je nach Motiv, Größe und Umfang ab 125,00 Euro. Breite 80 cm x Höhe 27 cm.

"Jahrelang wanderte ich durch den Naturpark Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst, immer mit dem Fotoapparat in der Hand. Ich sah vieles, was sonst niemand sieht. Ich besuchte verlassene Orte, an denen selten jemand ist. Ich fand die Schönheit und Hässlichkeit der Welt. Mit einem meiner Kunstwerke kommt dieser faszinierende Naturpark hautnah zu Ihnen nach Hause".

1. Persönlichen Kontakt zum Künstler aufnehmen (Tel./E-Mail)
2. Gewünschtes Format und Art (Foto/Fotogemälde) nennen
3. Motiv aus Zehntausenden von Fotos am PC auswählen
4. Preisfestsetzung, Bestellung und Lieferung

emil-jenne@fotograf-jenne.de - Telefon (0 96 47) 92 87 36 0

Kinder auf dem Bauernhof der Familie Pittner in Haar

Foto: Emil Jenne - Linda und Alina Pittner aus Haar, Lukas Pittner aus Haar und Felix Kaufmann aus Moos